Holz selbst machen

Holz ist seit mehreren Jahrtausenden der nachwachsende Rohstoff auf unserem Planeten, welcher nicht nur für unseren Sauerstoff verantwortlich ist, sondern auch für viele Konstrukte, in denen wir Leben.

Unternehmen fällen diese Wälder, um den Rohstoff Holz zu gewinnen. Wer Holz selber erstellen möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass die Unternehmen besondere Rechte von den Behörden haben und in Deutschland auch Geld dafür bezahlen müssen, dass diese die Wälder abholzen dürfen (Wegen der dadurch entstehenden Umweltbelastung).
Daraus resultiert, dass niemand einfach mit einer Säge in den Wald gehen darf und einen Baum fällen kann. Diese wäre strafbar. Der erste Schritt ist also, den Förster zu fragen. Dieser wird entweder antworten, dass man aus seinem Wald keine Bäume fällen darf, oder dieser wird zu fällende Bäume markieren, falls Sie die nötigen Voraussetzungen wie einen absolvierten Motorsägenkurs haben, welche man dann für den Privatgebrauch nutzen darf.

Hat man dann einen Baum (Welcher nicht gerade unter Artenschutz steht) endlich gefällt und ist zu Hause, so ist die Arbeit mit Sicherheit noch nicht getan.

Im nächsten Schritt müssen alle kleineren Äste entfernt werden, sowie die Krone entfernt werden. Kleiner Tipp: Ein Gartenhäcksler macht daraus schöne kleine Reste, welche man zu mehreren weiteren Produkten weiterverarbeiten kann. Nun benötigt man spezielles Werkzeug, sofern man nicht mehrere Stunden von Hand arbeiten will. Es handelt sich dabei um eine Kreissäge mit Möglichkeit zur Fixierung. Je nach Holzstamm muss diese Fixierungsmöglichkeit sehr gut sein, und das hat auch seinen Preis. Außerdem benötigt man viel Platz, sofern man lange Holzbretter haben möchte, denn man muss den kompletten Holzstamm einmal durch die Kreissäge schieben. Je nachdem welches Holz man haben will, muss man den Holzstamm auch noch vorher komplett trocknen für gewöhnlich geschieht dies aber erst nach der Bearbeitung. Die Seiten des Holzstamms werden nun komplett abgetrennt, sodass der Kern dann wie ein Viereck aussieht. Auch hier sieht man wieder, wie viel Überschuss eigentlich nicht benötigt wird. Diesen viereckigen Kern, kann man dann ebenfalls noch in mehrere Holzbretter zersägen, oder eben so lassen, je nach Bedarf. Wichtig dabei ist, dass man bei einem großen Holzstamm eindeutig Hilfe braucht, denn dieser wiegt gerne mal so viel wie ein Kleinwagen. Anschließend müssen die Bretter noch mehrere Monate trocken lagern, damit sich die Feuchtigkeit verzieht. Fertig ist das eigene Holz.